Vorstand teils erneuert / „Lasthaus“ noch nicht einzugsfertig
Münster-Wolbeck (agh). Das Thema neuer Personen für den Vorsitz des AWO-Ortsvereins Wolbeck ist nicht erledigt, stellte sich fast am Ende der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Sültemeyer heraus. Glatt und positiv verlief das Programm – und weil der Ortsverein 55 Jahre alt ist, gab es für die Teilnehmer vorweg eine Suppe. Knapp fünfzig waren gekommen, deutlich mehr noch als im Vorjahr. Der Ortsverein ist der größte in Münster, sagte Christine Echelmeyer, stellvertretende Vorsitzende, „wahrscheinlich auch in Westfalen. 147 Mitglieder bis gestern und heute sind es 148“. Man könne immer Leute gebrauchen, die mitmachen – und es werde wahrscheinlich in diesem Herbst ganz viel Arbeit geben. Nämlich mit dem Umzug. Der Nachmieter der Räume in der Neustraße habe unterschrieben“, so Alfons Bußhoff, der Vorsitzende, daher müsse man dort „bis zum 1.10. raus“ sein. Noch laufen die Arbeiten bei „Lasthaus“ – „es wird sportlich“. „Gerald Plenter hat jetzt Stress“, so Bußhoff weiter. Viel sei noch festzulegen, etwa die Platzierung der Steckdosen. Bei der Medientechnik stelle man um auf einen Monitor – da müsse man nicht mehr abdunkeln.
Die Berichte der einzelnen Angebote zeugten von Kontinuität. Neu ist eine Schachgruppe – die jetzt stabil das ganze Jahr hindurch läuft. Während der Französisch-Gesprächskreis gern weitere aufnimmt, stößt die Foto-Gruppe an Grenzen, so Norbert Schöppner, und will bei 15 Mitgliedern Schluss machen. Mehr Zuspruch hätte man für das Erzähl-Café mit Ursula Beckmann erwartet. Eine sehr schöne Atmosphäre gebe es im Repair-Café. Gut angenommen wurde das Kommunikations-Training, berichtete Martin Althoff. Eventuell könne man es wiederholen. „Ihr könnt alle bei uns spielen“, so Dieter Banneke für die Dart-Gruppe.
Dank für das Mittun im Vorstand gab es für Thomas Bartelt und Helmut Tewocht. Beide werden weiter in ihren Themen aktiv sein, im Dart der eine, bei der Reise-Organisation der andere.
Nach Franz-Josef Stückmanns Vortrag zur Kassenlage und dem positiven Bescheid der Kassenprüfer entlastete die Versammlung den Vorstand. Gudrun Schade zur Seite stehen wird Angela Hoebink als neue Kassenprüferin.
Angenommen hat die Versammlung die neue Satzung. Sie beinhaltet auch die Option, eine Doppelspitze für den Vorsitz zu wählen. Die bisherigen Amtsinhaber wünschten sich jedoch für ihre nächste Amtszeit die klassische Lösung.
Nach den Wahlen bleibt der Vorstand weitgehend der alte. Die Vorsitzenden wollten mitten in der Vorbereitung des Umzugs ins „Bürgerhaus“ keinen Bruch und kandidierten erfolgreich erneut. Stellvertretende Schatzmeisterin bleibt Irmgard Stepke, die Schriftführung hat Annemarie Potthoff, neu ist als ihre Stellvertreterin Fleur Röthel. Beisitzer sind Marianne Jaehnicke-Köstens, Gisela Kemper, Dieter Banneke, Pawel Salamonowicz, Simon Dickner und Martin Althoff.
Die Versammlung freute sich über die Zusage aus der Dart-Gruppe, beim Umzug mit anzupacken. Dort sind auch viele junge Leute aktiv.
