15.01.2026

Breites Musik-Spektrum zum Jubiläum von KulturVorOrt Wolbeck

Das Finale des Jubiläums in der Christuskirche.

Münster-Wolbeck (agh). Zufrieden blickt der Verein KulturVorOrt Wolbeck zurück auf die zwei Tage und drei Veranstaltungen seines 25. Jubiläums.

Dem Auftakt am Freitagabend mit Schumann und Strawinsky folgten am Samstagmorgen   Darbietungen unterschiedlicher Art, wofür auch die Programmplanung des Vereins steht. Bezirksbürgermeister Peter Bensmann und der neue „Hausherr“ des im Jahre 2000 zuerst mit dem Drostenhof verbundenen Vereins, Dr. Christian Plate, begrüßten die Gäste vor der Christuskirche, Schauplatz aller Veranstaltungen. Über 100 Gäste – da freute sich nicht nur Martin Schöne, 2. Vorsitzender des Vereins. Mit dem Schwung der Bigband der Musikschule Wolbeck ging es Open-Air los, dann spielte das Martin-Speight-Trio. Mitten in der Mittagszeit, um 14 Uhr, begann die Zeit der klassischen Musik. Eberhard Hüppe als 1. Vorsitzender des Vereins hatte „Talente des Münsterlands“ in zwei Konzert-Teilen versammelt, Solisten, Duos und Trios junger Musiker aus nicht weniger als drei Stätten musikalischer Ausbildung – der Musikschule Wolbeck, der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule Münster. Das Konzert war gut besucht, freute sich Gertrud Wohlthat vom Vorstand von KulturVorOrt. Etwa 40 Gäste hörten die letzten der sieben Auftritte des Konzerts. Von der Tube bis zum Cello reichten die Instrumente. Martin Schöne zufolge  kann sich der Verein für sein eigenes Programm neben Klassik weitere Musikrichtungen vorstellen, dazu auch anderes wie Autoren-Lesungen.

Hüppe konnte auch zwei elfjährige Künstler ankündigen. Einer von ihnen, Julian Guo von der Westfälischen Schule für Musik, beeindruckte am Flügel mit einer Interpretation von Joseph Haydns Sonate C-Dur. Auch beim Finale von Konzert und Jubiläums-Tagen war das jetzt etwa 40-köpfige Publikum noch sehr konzentriert und applausfreudig: Daniel Lorenzen an der Violine und Jacob Scheidtweiler an der Gitarre, beide Studierende der Musikhochschule Münster, boten nicht nur Paganini und Piazzolla, sondern vermittelten auch andalusische Tänze des weniger bekannten spanischen Komponisten Enrique Granados.

Währenddessen hatten andere draußen alle Hände voll zu tun. Der Vorstand und seine Helfer hatten noch Aktive des ÖWK zum Zupacken beim Catering gewinnen können – jetzt wurden Zelte und Zubehör eingepackt. „Ein großartiger Tag“, so Karlheinz Kleintje von KulturVorOrt nach getaner Arbeit. Weitere helfende Hände, ob fallweise oder für einen kreativen Kopf fürs Digitale und Medien, das wünscht sich der Verein, so Schöne. „Es geht weiter“.

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