15.01.2026

Erdinger-Fanclub lässt sich bei Übergabe über Aktivität informieren

Von Andreas Hasenkamp

Münster-Wolbeck. Es war nicht einfach eine Spenden-Übergabe, was der Förderkreis Achatius-Haus und der Erdinger-Fanclub aus Wolbeck am Donnerstag im Saal des Alten- und Pflegeheims an der Münsterstraße abhielten.

Die Neun nahmen sich Zeit, sich über Fanclub und Förderkreis zu unterhalten: Für den Fanclub waren Hubert Hinkelmann, Paul Overmann, Dieter Wulfers, Willi Osthues, Thomas Wellpott und ihr Präsident Dietmar Steinberg gekommen, für den Förderkreis Ursula Wieteck und Siegfried Rosemann. Auch Ulla Bolmerg hatte sich stellvertretend für den Leiter des Hauses, Norbert Sandbothe, zu der munteren Runde gesetzt.

Beim letzten Weißbier-Fest hatte ein Wolbecker Fliesenleger-Meister mit Bierkrug-Stemmen und Nagel-Versenken so gut abgeschnitten, dass er spontan hundert Euro stiftete, berichtete Steinberg. So kamen diesmal 300 Euro zusammen. Der Fanclub war in seinen Anfängen schnell auf die Idee gekommen, eine lokale Institution unterstützen. Dabei blieb er.

Bolmerg unterstrich, wieviele Angebote ohne die Spenden aus der Kasse des Förderkreises nicht möglich wären. Ob Musiktherapie, Entpannung im  Snoezelen-Raum, die Ausflüge nach Werdum als einzige Gelegenheit für viele Bewohner, mal etwas ganz anderes zu sehen. Oder die Möglichkeit, Bewohnern mit knapper Kase, mal eine Kleinigkeit zu finanzieren.

In ihr Pressefoto schlossen die Neun zwei Ergebnisse anderer Spenden ein: das Rollstuhl-Transport-Fahrrad und den Pavillon, der am Anfang der Anschaffungen gestanden hatte.

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Die Hütte hinter ihnen, das Rollstuhl-Transport-Fahrrad davor: Auch diese Anschaffungen waren dem Förderkreis Achatius-Haus nur durch Spenden möglich. Über die jüngste Spende freuen sich Hubert Hinkelmann (v.l.), Paul Overmann, Ursula Wieteck, Dieter Wulfers, Ulla Bolmerg, Willi Osthues, Siegfried Rosemann, Thomas Wellpott, Dietmar Steinberg. Foto: agh.