20.01.2026

Förderkreis Achatius-Haus Wolbeck feiert Jubiläum mit vielen Helfern

Münster-Wolbeck -agh-. Die ersten zehn Jahre der Existenz des Förderkreises St. Achatius Wolbeck feierte der Verein am Samstagvormittag mit Helfen und Gästen im Saal des Senioren- und Pflegeheims der Alexianer an der Münsterstraße in Wolbeck. Erst eine Feierstunde mit Rückblick, dann Zeit für das gemütliche Beisammensein – die Kombination pflegen die ehrenamtlich Aktiven von Anbeginn.

Barbara Hoebink-Johann, damals und noch heute Vorsitzende des Vereins, Bernhard Sandbothe, Leiter des Hauses, und Bezirksbürgermeister Dr. Michael Klenner sprachen zu den etwa 80 Gästen, unter ihnen Helmut Meinel, Gründungsmitglied und lange im Vorstand aktiv, heute Ehrenmitglied. Andere Gründungsmitglieder waren Inge Bröker, Alfred Gerritz, Dieter Hruschka, Siegfried Rosemann, Sandbothe, Günter Teichmann, Ursula Wieteck, Nora Esken, Hoebink-Johann, Rolf Linnemann, Gisela Müller, Horst Saadhof, wilfreid Sudmann, Rosemarie Wehning und Frau Regenstein.

An die Motivation der Gründer erinnerte Hoebink-Johann: Die heute 245 Mitglieder zahlten ihre Beiträge „für einen Verein, aus dem sie in der Regel selbst keinen eigenen Nutzen aus der Mitgliedschaft ziehen“. „Sie tun dies aus dem Geist der Solidarität für die Generation vor uns, der wir viel verdanken“. Fast alle Gründungsmitglieder hatten einen Angehörigen im Achatius-Haus, den sie betreuten. „Es keimte die Idee, über die gesetzlichen Rahmenbedingungen einer Mitsprache hinaus gemeinsam initiativ zu werden und mit der Heimleitung Kräfte zu bündeln“: Man wollte „über die Möglichkeiten eines Heims hinaus noch mehr Lebensqualität“ gestalten.

Geschaffen hat der Verein vieles: vom Pavillon-Bau über den Kampf für einen rollstuhlgerechten Belag der Fußgängerbrücke über die Angel bis hin zum Snoozelen-Raum und der Musiktherapie. 117.000 Euro an Ausgaben hat der Verein in den zehn Jahren finanziert. Hoebink-Johanns Dank galt Sponsoren, Mitgliedern,der Bezirksvertretung und auch den kleinen Spenden in die Spardosen. Klenner überreichte Hoebink-Johann im Namen von Oberbürgermeister Markus Lewe eine „Flachspende“ von 100 Euro. Auch der Geschäftsführer der Alexianer, Stephan Dransfeld, war zur Feier gekommen.

„Ich hoffe, dass das Feuer Ihres Engagements weiterhin brennt“, schloss Hoebink-Johann. Solch ein Förderverein eines Altenheims sei selten, in Münster einzigartig. Ihr Dank ging an Ursula Wieteck für die immer aktuelle Pflege des Internetauftritts des Vereins.

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Eine „Flachspende“ der Stadt Münster überreicht Bezirksbürgermeister Dr. Michael Klenner Barbara Hoebink-Johann. Foto: agh.