03.04.2025

„Anruf aus Zimmer 13“ in Gegenwart der Autorin bei Sültemeyer aufgeführt

Münster-Wolbeck -agh-. Der kunterbunte Gast aus dem mondänen Bielefeld ist äußerst angetan vom Wolbecker Etablissement – vorerst. Für eine Person im Publikum der Uraufführung des Krimi-Dinners „Anruf aus Zimmer 13“, aufgeführt vom SpontanTheater Wolbeck in der Gaststätte Sültemeyer, war es eine mehrfache Premiere: Theresa Leber hat das Stück geschrieben, ihr erstes Theaterstück überhaupt, sie erlebte am Freitag dessen Uraufführung. Früher hat Leber selbst etwa sieben Jahre Theater gespielt, nach ihrem Besuch beim Krimi-Dinner des Vorjahres sprach die Regisseurin des Spontan-Theaters, Monika Sittler, sie an: Ob sie dem Ensemble nicht ein Stück schreiben könne? Leber sagte Ja zu der Frage ihrer Schwester. So saß die Autorin aus Niederwerrn in Franken mit Lampenfieber inkognito im Publikum – „ein unglaublich krasses Gefühl“. Alle Vorstellungen in Wolbeck sind ausverkauft, sie hatte es verfolgt. Mitte Oktober gibt es zwei Vorstellungen im „Friedenskrug“. Für das schauspielerische Resultat macht Leber dem Ensemble Komplimente. Gern gesehen hat sie, dass das Ensemble da und dort etwas eingefügt hat, gerade im Bereich des Komischen. Sie habe aus ihrem Manuskript die Regieanweisungen herausgenommen, damit sich die Schauspieler „in ihre Rollen hineinfühlen“ können, möglichst selbständig. Sie werde sich auch die nächsten Aufführungen in Wolbeck anschauen, so Leber gegenüber den WN. Auch, um Gutes in ihren Text einfließen zu lassen. Ursprünglich hatte ihr jetzt uraufgeführtes Werk neun Rollen – auf die Bitte der Regisseurin machte Leber zwölf daraus. Später wolle sie das Stück Verlagen anbieten.

Bericht mit Foto von der Probe des SpontanTheaters Wolbeck für „“Anruf aus Zimmer 13“

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